Wismar (dpa) - Ein Streit um muslimische Badebekleidung in einem Wismarer Spaßbad ist mit einem Vergleich und der Zahlung von 500 Euro vor Gericht zu Ende gegangen. Der Sozialarbeiterin Mariam Daoud war im April 2017 vom Bademeister verwehrt worden, mit einer Gruppe Kindern und Jugendlichen schwimmen zu gehen, weil Daoud und zwei Mädchen Burkinis trugen. Daoud hatte einen Verstoß gegen das Antidiskriminierungsgesetz gesehen und 2000 Euro Entschädigung vom Spaßbad gefordert. Sie erhält nun 500 Euro, muss aber 60 Prozent der Prozesskosten tragen.