Zürich (dpa) - Schmelzende Gletscher haben den Meeresspiegel zuletzt um im Schnitt fast einen Millimeter im Jahr steigen lassen. Nach neuen Schätzungen verlieren sie dabei jährlich 335 Milliarden Tonnen Eis. Zu diesem Schluss kommen Forscher aus Zürich, die Satellitenmessungen und Beobachtungen vor Ort ausgewertet haben. Die Daten belegten, dass der jährliche Verlust der Gletschermasse weltweit in den vergangenen 30 Jahren deutlich zugenommen habe.