Hamburg (dpa) - Die Lebensräume der Antarktis sind mit kleinsten Plastikteilchen und umweltschädlichen Chemikalien belastet. In sieben von acht Wasserproben, die die Umweltorganisation Greenpeace während einer dreimonatigen Expedition genommen hatte, fanden sich Spuren von Mikroplastik, die zum Beispiel aus Kleidung oder von Fischernetzen stammen. In den Schneeproben wurden auch giftige Chemikalien gefunden, die beispielsweise verwendet werden, um Outdoor-Bekleidung zu beschichten. Diese bleiben über Jahre in der Umwelt.