Berlin (dpa) - Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck, hält den Unionskonflikt über die Flüchtlingspolitik anders als CSU-Chef Horst Seehofer noch nicht für ausgestanden. Es gehe erkennbar gar nicht darum, ein Sachproblem wirklich zu lösen, sondern vielmehr darum, eine Destabilisierung herbeizuführen, sagte Habeck im Sommerinterview der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Seehofer hatte den Streit mit Kanzlerin Angela Merkel zuvor für beendet erklärt. Der Konflikt brachte die Unionsgemeinschaft und auch die Kanzlerschaft Merkels in Gefahr.