Brüssel (dpa) - Ungeachtet der geringen Wahlbeteiligung hat EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn das Ergebnis des mazedonischen Namensreferendums als Votum für eine Änderung des Namens sowie einen Kurs Richtung Nato und EU gewertet. Bei der Volksabstimmung in Mazedonien ging es um die von Griechenland erzwungene Änderung des Staatsnamens, der in Zukunft Nord-Mazedonien heißen sollte. Ein Zwischenstand ergab eine knapp 90-prozentige Zustimmung für die Namensänderung. Die staatliche Wahlkommission gab die Beteiligung mit rund 35 Prozent an. Damit wäre die Abstimmung gescheitert.