Hamburg (dpa) - In Hamburg will die Fluglärmschutzbeauftragte den Billigflieger Easyjet wegen verspäteter Starts nach 23.00 Uhr zur Kasse bitten. Es geht um 468 000 Euro für 21 verspätete Flüge im vergangenen Jahr. "Unsere Geduld ist am Ende", twitterte Umweltsenator Jens Kerstan. Die Fluglinien müssten begreifen, dass die Verspätungsregelung nach 23 Uhr kein Freifahrtschein sei. Man werde jetzt konsequent unrechtmäßig erzielte Gewinne abschöpfen, um die Nachtruhe der Hamburger zu schützen.