Nairobi (dpa) - In einem Wettlauf gegen die Zeit versuchen Helfer und Behörden in Ostafrika, den schlimmsten Ausbruch von Wüstenheuschrecken seit Jahrzehnten in der Region einzudämmen. Vor allem in Äthiopien, Kenia und Somalia fallen Schwärme mit Millionen von Insekten über Landstriche her und drohen, eine humanitäre Krise auszulösen. Die bisherigen Maßnahmen zeigten Wirkung, sagte Kenneth Mwangi, ein Experte beim Klimazentrum ICPAC. Aus der Luft und am Boden werden demnach Pestizide versprüht. Aber eine weitere Gefahr komme von dem neuen Befall: Heuschrecken, die aus den gelegten Eiern schlüpfen.