Berlin (dpa) - Hersteller von Zigaretten oder Wegwerfartikeln wie Kaffeebecher sollen in Zukunft die Kosten fürs Sauberhalten von Straßen und Parks mittragen. Bis 2021 sollen die gesetzlichen Grundlagen dafür fertig sein, kündigte Bundesumweltministerin Svenja Schulze an. Ziel sei, die Kommunen finanziell zu entlasten - und ein Umdenken in der Gesellschaft. "Unachtsames Wegwerfen an öffentlichen Orten, das greift wieder mehr um sich", sagte Schulze. Die Kosten müssten bisher die Kommunen und damit alle Bürger tragen.