Caracas (dpa) - Die erste Hilfslieferung für Venezuelas notleidende Bevölkerung ist ins Stocken geraten. Zehn Lastwagen mit rund 100 Tonnen Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln stehen in der kolumbianischen Grenzstadt Cúcuta vor der Tienditas-Brücke - doch die venezolanischen Soldaten lassen sie nicht durch. "Venezuela wird diese Show der falschen humanitären Hilfe nicht zulassen, denn wir sind keine Bettler", sagte Staatschef Nicolás Maduro. Venezuelas selbst ernannter Interimspräsident Juan Guaidó will die über USAID zur Verfügung gestellten Hilfsgüter nach Venezuela schaffen lassen.