Athen (dpa) - Nach einem Einbruch von Aktien griechischer Großbanken bereitet die Regierung in Athen einen Hilfsplan vor. Zusammen mit dem Euro-Rettungsschirm ESM und dem griechischen Bankenverband wird an einem "Interventionsplan" gearbeitet, um Banken bei risikobelasteten Krediten zu entlasten. Gestern waren die Aktienkurse der vier systemrelevanten Banken des Landes an der griechischen Börse um teils mehr als 20 Prozent eingebrochen. Nach Angaben der griechischen Finanzpresse wird eine Bad Bank erwogen. In diese könnten Kreditgeber ihre "faulen Kredite" auslagern und so ihre Bilanzen entlasten.