Bangkok (dpa) - Oscar-Preisträger George Clooney hat weitere Unterstützer für seinen Boykottaufruf gegen Luxushotels gefunden, die dem Sultan von Brunei gehören. Unternehmen wie die Deutsche Bank und die Zeitung "Financial Times" kündigten inzwischen an, die neun Hotels zu meiden. Grund für den Boykott ist eine Verschärfung der Strafgesetze, wonach in Brunei Homosexuellen nun die Todesstrafe durch Steinigung droht. Grundlage dafür ist die Scharia, die im weiten Sinne die religiösen und rechtlichen Normen im Islam regelt.