Hongkong (dpa) - Unter Berufung auf ein Notstandsgesetz aus der britischen Kolonialzeit hat die Hongkonger Regierung ein Vermummungsverbot für die anhaltenden Proteste erlassen. Wie Regierungschefin Carrie Lam mitteilte, sei die Entscheidung auf einer Kabinettssitzung gefallen. Das Verbot von Masken oder anderer Vermummung gilt von morgen an bei öffentlichen Versammlungen in der chinesischen Sonderverwaltungsregion. Es wird mit bis zu einem Jahr Gefängnis geahndet.