Washington (dpa) - Bei den Impeachment-Ermittlungen in den USA hat ein Schlüsselzeuge US-Präsident Donald Trump belastet und zentrale Vorwürfe der Demokraten bekräftigt. Der US-Botschafter bei der EU, Gordon Sondland, sagte im US-Repräsentantenhaus aus, er habe im Umgang mit der Ukraine auf ausdrückliche Anordnung Trumps mit dessen persönlichem Anwalt Rudy Giuliani zusammengearbeitet. Giuliani habe ein "Quid pro quo" - also eine Gegenleistung - für ein Treffen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj mit Trump im Weißen Haus verlangt, sagte Sondland. Trump hat dies stets dementiert.

Resolution des US-Repräsentantenhauses zu den Impeachment-Ermittlungen gegen Donald Trump

Informationen des US-Senats zum Impeachment-Verfahren

Allgemeine Informationen zum Impeachment-Verfahren im US-Repräsentantenhaus

Aussage des geschäftsführenden US-Botschafters in Kiew, William Taylor (Auszüge)

Aussage der ehemaligen US-Botschafterin in der Ukraine, Marie Yovanovitch (Auszüge)

Aussage des US-Botschafters bei der EU, Gordon Sondland (Auszüge)

Aussage des früheren Sonderbeauftragten für die Ukraine, Kurt Volker (Auszüge)

"New York Times" zum Impeachment-Verfahren - mit Grafik zum Prozedere

Gesprächsprotoll zu dem Telefonat zwischen Trump und Selenskyj am 25. Juli (vom Weißen Haus veröffentlicht)

Schriftliche Beschwerde des Whistleblowers in der Ukraine-Affäre