Hannover (dpa) - Der allgemeine Mangel an Pflegekräften trifft viele Kliniken, die Frühchen und kranke Neugeborenen behandeln. "Es ist ein bundesweites Problem", sagte die Präsidentin der Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, Ursula Felderhoff-Müser. Hintergrund sei auch die schwindende Attraktivität des Berufes, vor allem wegen der schlechten Bezahlung. Zuletzt hatte die Medizinische Hochschule Hannover berichtet, dass sie allein in diesem Jahr 298 schwerkranke Kinder aus anderen Häusern nicht aufnehmen konnte, weil es nicht genug Intensivpflegekräfte gibt.