Tel Aviv (dpa) - Israel hat sich nach eigenen Angaben mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk auf eine Umsiedlung von rund 16 000 afrikanischen Flüchtlingen in westliche Länder geeinigt. Staaten wie Deutschland, Kanada und Italien seien dabei mögliche Aufnahmeländer, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Rund 16 000 Flüchtlinge würden im Gegenzug einen "offiziellen Status" in Israel bekommen. Die israelische Regierung hatte angekündigt, bis zu 40 000 Flüchtlinge aus Eritrea und dem Sudan in afrikanische Drittländer abzuschieben.