Nagasaki (dpa) - Mit einem Appell zur weltweiten Abschaffung der Atomwaffen haben die Überlebenden des Atombombenabwurfs vor 73 Jahren auf die japanische Stadt Nagasaki der Opfer gedacht. Nagasakis Bürgermeister Tomihisa Taue mahnte die rechtskonservative Regierung seines eigenen Landes, ihrer "moralischen Verpflichtung" nachzukommen, sich in führender Rolle für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen. Erstmals nahm mit Antonio Guterres ein UN-Generalsekretär an der Gedenkveranstaltung teil. Allein in Nagasaki wurden damals etwa 70 000 Menschen getötet.