Rom (dpa) - Die Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete sieht in ihrer vorübergehenden Festnahme auch positive Folgen. Durch die große Aufmerksamkeit für ihren Fall seien andere Rettungen von Hilfsorganisationen schneller gelöst worden. Das sagte Rackete in einem Video-Interview, das Sea-Watch veröffentlichte. So habe etwa das Schiff "Alan Kurdi" der Organisation Sea-Eye bei der letzten Rettung Migranten schnell an Malta abgeben können, damit sie auf andere EU-Länder verteilt werden. Rackete war unerlaubt mit 40 Migranten in den Hafen von Lampedusa gefahren.