Kassel (dpa) - Nach Keimfunden in Lebensmitteln vernehmen Ermittler in Nordhessen Mitarbeiter des geschlossenen Wurstherstellers Wilke als Zeugen. Ziel sei unter anderem, die hygienischen Zustände und Verantwortlichkeiten im Unternehmen aufzuklären, teilte die Staatsanwaltschaft Kassel mit. Die Behörde ermittelt gegen den Geschäftsführer wegen fahrlässiger Tötung. Mit den in Wilke-Produkten gefundenen Listerien werden drei Todesfälle und 37 Krankheitsfälle in Verbindung gebracht. Diese Keime können für Menschen mit schwachem Immunsystem lebensgefährlich sein.