Frankfurt/Main (dpa) - Fritz Keller soll den Deutschen Fußball-Bund aus der Krise führen. Der 62 Jahre alte Gastronom wurde von den 257 Delegierten des DFB-Bundestags in Frankfurt einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt und kündigte als Sofortmaßnahme eine externe Generalinventur aller Bereiche des Verbandes an. "So können wir Glaubwürdigkeit und Vertrauen zurückgewinnen", sagte Keller. Keller wird Nachfolger von Reinhard Grindel, der im April nach mehreren Ungereimtheiten zurückgetreten war. Seine Funktion als Club-Chef des Bundesligisten SC Freiburg gibt er für den neuen Posten auf.