Berlin (dpa) - Der Skandal um einen Fund von fast 400 Kilogramm Kokain in der russischen Botschaft in Argentinien hat Deutschland erreicht. Der mutmaßliche Drahtzieher des Schmuggelversuchs, ein 49-jähriger Russe, wurde nahe Berlin festgenommen. Russland habe um die Fahndung ersucht, teilte die Berliner Staatsanwaltschaft mit. In Moskau prüfte der Inlandsgeheimdienst FSB, ob es schon früher Kokaintransporte aus der Botschaft in Buenos Aires nach Russland gegeben habe. Das berichtete die Zeitung "Kommersant".