Caracas (dpa) - Seit Wochen liefert sich Juan Guaidó einen Machtkampf mit dem venezolanischen Staatschef Nicolás Maduro - jetzt hat der selbst ernannte Interimspräsident versucht, mit Protesten seiner Anhänger den Druck zu erhöhen. In der Hauptstadt Caracas gingen Tausende für ihn auf die Straße. Auch Staatschef Maduro trommelte Anhänger zusammen, die zum Präsidentenpalast marschierten. Zuletzt hatte ein Stromausfall das Land weitgehend lahmgelegt. Die Regierung machte einen Cyberangriff der USA dafür verantwortlich. Die Opposition sprach dagegen von Schlamperei und Misswirtschaft.