Berlin (dpa) - Der Präsident des Bundesamts für IT-Sicherheit gerät wegen seines Vorgehens im Datendiebstahl-Skandal immer stärker in die Kritik. "Arne Schönbohm hat mit seinen irreführenden Aussagen nur noch mehr Verunsicherung ausgelöst, anstatt zur Aufklärung in einer Krisensituation beizutragen", sagte die Linke-Netzpolitikerin Anke Domscheit-Berg der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann sagte der "Bild am Sonntag", es sei "empörend, dass gestohlene Daten tagelang im Netz präsentiert werden" und die zuständige Behörde nichts für die Betroffenen tue.