Köln (dpa) - Die Pläne für eine kräftige Porto-Erhöhung für Briefe der Deutschen Post stoßen weiter auf scharfe Kritik. Der FDP-Wirtschaftspolitiker Reinhard Houben warf der Bundesregierung eine "Selbstbedienungsmentalität" vor, weil sie eine Verordnung zu Gunsten der Post verändern und so die Porto-Einnahmen hoch treiben wolle. Auch Wettbewerber der Post sowie Brief-Großkunden hatten sich über das Vorhaben empört. Der Bund hält über die Förderbank KfW gut ein Fünftel am Grundkapital der Post und ist damit größter Anteilseigner.