Jerusalem (dpa) - Das harte Vorgehen der israelischen Armee gegen protestierende Palästinenser im Gazastreifen hat für Israel erhebliche diplomatische Konsequenzen. Am schärfsten reagierte der türkische Präsident Recep Tayipp Erdogan auf den Tod von mehr als 60 Palästinensern. Das türkische Außenministerium forderte Israels Botschafter auf, "für einige Zeit" das Land zu verlassen. Nach Einschätzung der USA hat sich Israel bei der Gewalt in Gaza "zurückgehalten". Das sagte die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats.