Tel Aviv (dpa) - Ein Gericht im Westjordanland hat einen Palästinenser zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er Land in Ost-Jerusalem an Juden verkauft hat. Er muss zusätzlich Zwangsarbeit leisten. Das berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Nach palästinensischem Recht kann ein Palästinenser für den Verkauf von Land an Ausländer sogar zum Tode verurteilt werden. Der Mann hat israelischen Medienberichten zufolge eine israelische Aufenthaltsgenehmigung für Ost-Jerusalem und einen US-Pass.