Moskau (dpa) - Im russischen Teil der Internationalen Raumstation ISS sollen künftig Überwachungskameras angebracht werden. Russlands Raumfahrtbehörde Roskosmos zieht damit die Konsequenz aus einem mysteriösen Leck in einer an der ISS angedockten Sojus-Raumkapsel. Unklar sei noch, wo genau die Kameras angebracht werden. Das Loch war Ende August festgestellt worden. In dem betroffenen Teil war Druck abgefallen. Dies hatte Anlass zu Spekulationen gegeben, etwa über Sabotage. Das Leck wurde erfolgreich abgedichtet, die Ursache ist aber noch unklar.