Leverkusen (dpa) - Richtig glücklich verabschiedete sich nach der holprigen WM-Generalprobe keiner der Fußball-Nationalspieler in die freien Tage. Auch Joachim Löw verließ die Leverkusener BayArena nach dem mageren 2:1 gegen Saudi-Arabien mit gemischten Gefühlen. "Wir müssen sicherlich noch drauflegen, klar", so der Bundestrainer. Thema waren auch die Pfiffe gegen Ilkay Gündogan. Die Aufregung um die Fotos von ihm und Mesut Özil mit dem türkischen Recep Tayyip Erdogan Mitte Mai ebbt nicht ab. Gündogans Kollegen starteten Appelle an die Fans. "Ab jetzt bitte ich die Leute einfach darum, daran zu denken, dass wir Weltmeister werden wollen", sagte Stürmer Mario Gomez.