Skopje (dpa) - In Mazedonien stimmen heute rund 1,8 Millionen Bürger darüber ab, ob der Name ihres Landes in Nord-Mazedonien geändert werden soll. Bei einem Ja könnte der fast drei Jahrzehnte schwelende Konflikt mit dem Nachbarn Griechenland gelöst werden. Athen hatte wegen seiner gleichnamigen nördlichen Provinz auf einer Namensänderung bestanden und jede Annäherung Mazedoniens an den Westen blockiert. Die Wähler entscheiden daher auch über die zukünftige Westintegration. Die USA hatten angekündigt, das Land könne bei einem positiven Ausgang des Referendums zügig Nato-Mitglied werden.