Chemnitz (dpa) - Nach Übergriffen auf Ausländer in Chemnitz haben dort mehr als 1000 Menschen gegen rechte Gewalt demonstriert. "Die Jagdszenen auf Menschen, die nach Ausländern aussehen, machen uns Angst. Wir wollen zeigen, dass Chemnitz ein anderes Gesicht hat". Das sagte der Chemnitzer Linke-Vorsitzende Tim Detzner bei einer Kundgebung vor der Stadthalle. Nur wenige Meter entfernt war am frühen Sonntagmorgen ein 35 Jahre alter Deutscher niedergestochen worden und gestorben. Gegen zwei Tatverdächtige aus Syrien und dem Irak wurden inzwischen Haftbefehle erlassen.