Istanbul (dpa) - Das Gouverneursamt der türkischen Millionenmetropole Istanbul hat seit Mitte Juli fast 21 000 Migranten aus der Stadt abgeschoben. In einer Stellungnahme hieß es, dass 16 423 "illegale Migranten" in Abschiebezentren gebracht worden seien, die sich wegen "unregulierter Migration" in der Stadt aufhielten. Sie sollen in ihre Heimatländer zurück. Außerdem seien 4500 Syrer, die bisher nicht registriert seien, in Flüchtlingslagern außerhalb der Stadt untergebracht worden. Syrische Flüchtlinge stehen in der Türkei unter "temporärem Schutz".