Genf (dpa) - Vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf muss China heute Fragen zum Umgang mit der muslimischen Volksgruppe der Uiguren beantworten. Die Regierung betonte in ihrem Bericht Fortschritte bei Bildung und Gesundheitsversorgung. Andere Staaten meldeten aber bereits Fragen zu der Volksgruppe in Chinas westlichster Provinz Xinjiang an. Dort greifen Sicherheitskräfte nach blutigen Unruhen 2009 und einer Reihe von Terroranschlägen hart durch. Nach offiziell unbestätigten Berichten sollen Hunderttausende Angehörige des muslimischen Turkvolkes in Umerziehungslagern einsitzen.