Hamburg (dpa) - Im Fall eines mutmaßlich islamistisch motivierten Messerangriff in einem Hamburger Supermarkt wird heute das Urteil erwartet. Ahmad A. hatte gestanden, Ende Juli 2017 in einer Edeka-Filiale einen 50-Jährigen erstochen und anschließend sechs Menschen zum Teil schwer verletzt zu haben. Die Tat sei Gottes Wille gewesen, sagte der Palästinenser seinem psychiatrischen Gutachter. Der Bundesanwaltschaft zufolge wollte der abgelehnte Asylbewerber möglichst viele Christen mit heller Hautfarbe töten.