Washington (dpa) - Die Raumstation ISS mag weit von der Erde entfernt sein - frei von Mikroben ist sie nicht. Wissenschaftler haben Bakterien und Pilze katalogisiert, die auf den Oberflächen in der Station siedeln. Zu finden seien vor allem Mikroorganismen, die mit Menschen in Verbindung gebracht werden können, berichtet das Team im Fachjournal "Microbiome". Wichtig sind solche Ergebnisse auch für künftige Langzeitmissionen ins All, bei denen Keime eine Gefahr darstellen könnten - weil sich das Immunsystem von Raumfahrern im All verändert und medizinische Hilfe nur eingeschränkt möglich ist.