Berlin (dpa) - Knapp zwei Jahre nach dem spektakulären Diebstahl einer 100 Kilogramm schweren Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum haben sich die vier Angeklagten vor Gericht in Schweigen gehüllt. Ein Verteidiger erklärte zu Beginn des Prozesses vor dem Landgericht Berlin, die immensen Ermittlungen hätten keinen "einzigen durchgreifenden Beweis" für eine Tatbeteiligung der Mandanten ergeben. Die Verhandlung startete unter großem Andrang. Die 20- bis 24-jährigen Angeklagten, die in Freiheit sind, betraten den Saal durch ein Spalier von rund drei Dutzend Journalisten.