Korbach (dpa) - Die potenziell mit Keimen belasteten Waren des nordhessischen Wurstherstellers Wilke sind möglicherweise auch in Fertiggerichten anderer Hersteller verarbeitet worden. Das geht aus einer Antwort des hessischen Verbraucherschutzministeriums auf Fragen der Organisation Foodwatch hervor. Sollte Wilke-Ware im Verlauf der Handelskette in Fertigprodukten verarbeitet worden sein, dann waren auch diese Produkte vom Rückruf eingeschlossen, hieß es aus dem Ministerium. Vorher hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet. In Wilke-Wurst waren wiederholt Listerien-Keime gefunden worden.