Washington (dpa) - Einer der größten Muslimverbände der USA sieht die religiöse Freiheit des Landes durch das politische Klima bedroht. Der Islamische Staat versucht doch, die religiöse Freiheit in den USA zu unterminieren, und viele Politiker springen im Wahlkampf kleingeistig auf diesen Zug auf, sagte der Präsident des Council on American-Islamic Relations, Nihad Awad. Die mutmaßliche Terrorattacke im kalifornischen San Bernardino hat in den USA Ressentiments gegen Muslime befeuert. Das Thema spielt auch im Wahlkampf um die Präsidentschaft eine immer größere Rolle. Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Donald Trump forderte ein Einreiseverbot für Muslime.