Berlin (dpa) - Nach Schwächeanfällen von zwei Abgeordneten im Bundestag werden die Nachtsitzungen im Parlament voraussichtlich abgeschafft. Michael Grosse-Brömer, erster parlamentarischer Geschäftsführer der Unions-Fraktion, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Wir haben uns im Kreis der parlamentarischen Geschäftsführer mit Mehrheit auf eine sinnvolle und praktikable Straffung des Plenarbetriebs geeinigt." Sitzungen bis in die frühen Morgenstunden könnten dadurch vermieden werden. Demnach sollen die meisten Debatten von 38 auf 30 Minuten verkürzt werden.