Hamburg (dpa) - Nach dem gewaltsamen Tod des kleinen Tayler aus Hamburg hat der Präsident des Deutschen Kinderschutzbunds, Heinz Hilgers, eine stärkere Präventionsarbeit gefordert. Der Staat müsse bereits schützend tätig werden, lange bevor es zu solchen Tragödien komme, sagte Hilgers dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Heute werden erste Ergebnisse der Obduktion erwartet. Bisher gehen die Ermittler davon aus, dass der einjährige Junge so stark geschüttelt wurde, dass er ein tödliches Schütteltrauma erlitt - gegen die 22-jährige Mutter und ihren Lebensgefährten wird ermittelt.