Kandel (dpa) - Rund zwei Monate nach dem gewaltsamen Tod eines 15-jährigen Mädchens im pfälzischen Kandel sind mehrere Demonstrationen durch die kleine Stadt gezogen. Die Initiative "Kandel ist überall" schlägt rechtspopulistische Töne an und wendet sich gegen "illegale Massenmigration". Dagegen demonstrierte das Bündnis "Wir sind Kandel". Zum Auftakt der Proteste blieb laut Polizei zunächst alles friedlich. Anlass für die Kundgebungen ist der Fall einer 15-Jährigen, die Ende Dezember in einem Drogeriemarkt von einem jungen Flüchtling, ihrem Ex-Freund, erstochen worden war.