Frankfurt/Main (dpa) - Um den für morgen geplanten 48-Stunden-Streik der Lufthansa-Flugbegleiter ist ein juristischer Nervenkrieg entbrannt. Der Konzern kündigte unmittelbar nach seiner Niederlage in der ersten Instanz an, beim Landesarbeitsgericht in die Berufung zu gehen. Damit könnte noch heute eine zweite Gerichtsverhandlung um die Rechtmäßigkeit des Streiks der Gewerkschaft Ufo stattfinden. Bislang gibt es noch keinen Termin. Die Gewerkschaft hat die Beschäftigten der Lufthansa-Kerngesellschaft zu einem Streik aufgerufen, der um Mitternacht beginnen soll.