Rom (dpa) - Bei zwei Schiffsunglücken im Mittelmeer könnten bis zu 170 Migranten umgekommen sein. Ein Unglück mit vermutlich 117 Vermissten ereignete sich am Freitag vor der Küste Libyens. Ein weiteres soll auf der Spanienroute 53 Todesopfer gefordert haben. Das teilte das UN-Flüchtlingswerk UNHCR mit. Heute geriet vor Libyen nach Angaben von NGOs zudem ein weiteres Boot mit etwa 100 Menschen an Bord in Schwierigkeiten. Derweil rettete ein Schiff einer deutschen Hilfsorganisation erneut Migranten auf dem Meer. Es ist unklar, wo es nun hinfahren soll.