Managua (dpa) - Nach gewalttätigen Protesten mit rund 30 Toten hat die nicaraguanische Regierung von Präsident Daniel Ortega zum Dialog aufgerufen. "Wir beten ständig für den Frieden und den Dialog, als einzige Möglichkeit, um voranzuschreiten", sagte Ortegas Ehefrau und Vizepräsidentin Rosario Murillo. Unternehmerverbände und Studenten hatten zu einem "Marsch für den Frieden" in der Hauptstadt Managua aufgerufen. Die jüngsten Proteste hatten sich an der geplanten Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge entzündet.