Barcelona (dpa) - Die spanische Konfliktregion Katalonien steht möglicherweise kurz vor der Lösung ihrer monatelangen politischen Blockade. Das Regionalparlament trat in Barcelona zum zweiten Mal innerhalb von 48 Stunden zusammen, um über die Kandidatur des Separatisten Quim Torra zum Regionalpräsidenten zu debattieren und anschließend abzustimmen. Im ersten Wahlgang hatte Torra die nötige absolute Mehrheit der Stimmen verpasst. Es gilt als relativ sicher, dass der 55-Jährige beim zweiten Votum, bei dem die einfache Mehrheit reicht, zum Regionalchef gewählt wird.