Lublin (dpa) - Polens Regierungslager hält die eigene nationale Währung derzeit für vorteilhafter als einen Beitritt zur Eurozone. Das betonten Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und Parteichef Jaroslaw Kaczynski auf einer Regionalkonferenz der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit im ostpolnischen Lublin. Polen hat sich wie die neun anderen im Jahr 2004 der Europäischen Union beigetretenen Staaten verpflichtet, den Euro einzuführen. Eine Frist dafür ist im Beitrittsvertrag jedoch nicht festgelegt.