Madrid (dpa) - In Katalonien kommt zehn Wochen nach der Neuwahl des Regionalparlaments Bewegung in die Regierungsbildung. Der umstrittene Separatisten-Chef Carles Puigdemont erklärte am Abend seinen Verzicht auf die Regionalpräsidentschaft, somit ist der Weg frei für einen Alternativ-Kandidaten. Puigdemont hält sich seit Monaten in Belgien auf, um den Ermittlungen der spanischen Justiz unter anderem wegen Rebellion zu entkommen. Sowohl die Zentralregierung als auch die Justiz sind gegen seine Kandidatur für die Regionalpräsidentschaft.