Wien (dpa) - Die Rechtspopulisten der FPÖ haben in Österreich bei der Wahl zum Bundespräsidenten einen extremen Erfolg erzielt. FPÖ-Kandidat Norbert Hofer bekam nach Hochrechnungen des Meinungsforschungsinstituts ARGE Wahlen 36,6 Prozent der Stimmen und lag damit weit vor den anderen fünf Kandidaten. Da er aber die 50-Prozent-Hürde verfehlte, kommt es im Mai zu einer Stichwahl. Dann muss er nach einer neuen Hochrechnung des Instituts Sora gegen den ehemaligen Grünen-Chef Alexander Van der Bellen antreten. Dieser kommt heute demnach auf 21,1 Prozent.