Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will die Fluglärm-Grenzwerte erst ab 2021 verschärfen und vorher keine Reform auf den Weg bringen. Das gehe aus dem Fluglärmbericht hervor, mit dem sich heute das Kabinett befasse, schreibt die "Rheinische Post". Rund um Flughäfen sollten die Grenzwerte dann ab 2021 um ein bis drei Dezibel gesenkt werden. Eine "vorgreifende Absenkung" werde von der Bundesregierung "nicht empfohlen", heißt es demnach in dem Bericht. Außerdem schlage die Bundesregierung vor, dass Kitas, Grundschulen und Krankenhäuser die Kosten für Schallschutzmaßnahmen leichter erstattet bekommen sollen.