Erfurt (dpa) - Rot-Rot-Grün in Thüringen will trotz fehlender Mehrheit weiter zusammenarbeiten. Darauf verständigten sich in Erfurt die Parteispitzen von Linke, SPD und Grünen bei ihrem ersten Treffen nach der Landtagswahl. Das Dreierbündnis hatte bei der Wahl am Sonntag wegen der Schwäche von SPD und Grünen seine Mehrheit verloren - ihm fehlen dafür vier Stimmen. Der Vorstand der Linken hat deshalb auch Gespräche mit der CDU und der FDP beschlossen. Erwogen wird unter anderem das Modell einer Minderheitsregierung.