Berlin (dpa) - Nach dem Tiefschlag für SPD-Chef Sigmar Gabriel muss sich die Partei neu sortieren. Baden-Württembergs Landesparteichef Nils Schmid stärkte Gabriel den Rücken. Es wäre natürlich schöner gewesen, wenn der Vizekanzler bei seiner Wiederwahl ein besseres Ergebnis als 74,3 Prozent bekommen hätte. Gabriel stehe für klare Kante: Er ist Kanzlerkandidat und muss manchmal unangenehme Dinge sagen, sagte Schmid der dpa. Auch EU-Parlamentspräsident Martin Schulz sieht keinen Grund, eine Kanzlerkandidatur des alten und neuen SPD-Chefs infrage zu stellen.