Berlin (dpa) - Russland hat die Sanktionsdrohungen der USA gegen die an der Ostseepipeline Nord Stream 2 beteiligten Unternehmen mit scharfen Worten zurückgewiesen. "Diese Vorgehensweise wird von uns als unzulässiges Druckmittel angesehen, das mit Völkerrecht und einem freien und gerechten Handel nichts zu tun hat", sagte der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, der dpa. Er warf den Amerikanern vor, es gehe ihnen nur um den Verkauf ihres Flüssigerdgases LNG. Netschajew ragierte damit auf Sanktionsdrohungen von US-Botschafter Richard Grenell gegen die an Nord Stream 2 beteiligten deutschen Unternehmen.